Bruichladdich Distillery

Bruichladdich Distillery Die Buichladdich Destille liegt im Westen Schottlands auf der Insel Islay. Als einzige Insel ist Islay sowohl ein geographischer Punkt als auch eine Herkunftsbezeichnung von Whisky. Andere schottische Inseln gehören z.B. zu den Highlands. Das Klima ist günstig auf Islay, der Golfstrom bringt mildes Wetter, auch der Boden ist fruchtbarer als auf anderen schottischen Inseln. An der Westküste von Loch Indaal, am westlichen Landarm der Insel, liegt die Bruichladdich. Sie wurde im Jahre 1881 von den Brüdern Robert, William und John Gourlay Harvey geplant und erbaut. Anders als eher zufällig entstandene Destillerien, die zum Teil in umgebauten Bauernhöfen untergebracht wurden, wurde Bruichladdich schon als Destille geplant und gebaut. Damit genoss sie damals einen Ausnahmestatus. Auch das Equipment war für damalige Zeiten modern und das Design und die Materialien zukunftsweisend. Leider kam es in den folgenden Jahren zu Streit und Fehden unter den Brüdern und den übrigen Teilhabern. Die großen Pläne und Hoffnungen erfüllten sich nicht, die Brüder zerstritten sich und John, der jüngste Bruder, verließ die Firma. Durch wirtschaftliche Gegebenheiten, die sich negativ auf das Geschäft auswirkten, und die fehlende Erfahrung in der Whiskyherstellung kam die Destille in den folgenden 40 Jahren nie richtig in Gang. Nach Robert starb William im Jahre 1936. Zu diesem Zeitpunkt war die Destille bereits seit sieben Jahren stillgelegt und sollte auch noch ein weiteres Jahr geschlossen bleiben. Danach wechselte die Destille mehrfach ihren Besitzer: so war sie von 1938-1952 im Besitz der schottischen Tochterfirmen der National Distillers of America.

Im Jahre 2000 begann dann eine wegweisende Entwicklung:...

Nachdem die Destille 6 Jahre lang geschlossen war, kauften Mark Reynier, Simon Coughlin und Gordon Wright Bruichladdich für 6,5 Millionen Pfund. Die Männer waren lange Jahre in der Whisky Industrie tätig gewesen, allerdings in der Speyside beim Whisky-Abfüller Murray McDavid. Die drei ließen die Destille vollständig renovieren und die alten viktorianischen Geräte überholen. Ab 2001 wird in Bruichladdich wieder Whisky gebrannt. Danach geht es Schlag auf Schlag. Mit einem handfesten Konzept wird die Destille nach vorn gebracht. 2003 geht die eigene Abfüllanlage in Betrieb, ein Jahr später die eigene Böttcherei. Obwohl die Destille 2012 an Rémy Cointreau verkauft wird, bleibt Simon Coughlin Geschäftsführer von Bruichladdich. Die Destille möchte den ursprünglichen Charakter der Menschen auf Islay und der Natur der Insel wiedergeben. Dazu gehört auch, dass nur noch Islay Gerste für die Herstellung des Malzes verwendet wird. Alle Schritte der Produktion bis hin zur Abfüllung finden auf der Insel statt. Damit ist sie die einzige große Destille auf Islay, die die Philosophie des echten Islay Whisky konsequent umsetzt. Noch heute wird die historische Boby Mill verwendet. Sie wird rein manuell betrieben, der Mahlgrad lässt sich je nach Mahlgut exakt einstellen, eine Hommage an die viktorianische Handwerkskunst. Die Bruichladdich Distillery wehrt sich gegen die übermäßige Industrialisierung und Uniformierung der Whiskybranche und sieht sich als Rebell, der sehr individualistisch und terroirbezogen handelt. Die Produktpalette reicht vom ursprünglichen ungetorften Whisky in verschiedenen Ausführungen (z.B. auch als Organic Scottish Barley, mit Bio-Gerste)über stark getorften Whisky der Serie Port Charlotte bis hin zu der extrem stark getorften Octomore-Serie. Im Gegensatz zu der traditionellen Einstellung das Brennen betreffend, ist die Aufmachung der Verpackung sehr modern und trendy.

Ein weiteres Produkt der Destille ist der The Botanist Gin, der ausschließlich aus Islay Kräutern und Botanicals hergestellt wird.

Michael Jackson Malt Whisky: *Die Inselbewohner standen mit ihren Kindern auf den Schultern Spalier, um die Wiedereröffnung von Bruichladdich 2001 mitzuerleben. Die Morgenmaschine mit den Gästen hatte Verspätung. Tausende Augen suchten den Himmel ab. Sie hatten zehn Jahre gewartet, was war da eine Stunde mehr? Bruichladdich-Liebhaber kamen aus London, Seattle und sogar Tokio. Freudentränen flossen, es gab ein ceilidh (Fest) und um Mitternacht ein Feuerwerk.
Die neuen Besitzer der Brennerei, angeführt von Mark Reynier, übernahmen bei Kauf große Lagerbestände, die in verschiedenen Reifegraden in einer bunten Mischung aus erst-, zweit- und drittbefüllten Sherry- und Bourbonfässern ruhten. Auf dieser Basis konnte Jim McEwan in den letzten Jahren wunderbare Whiskys verschiedener Stilrichtungen kreieren. Einige sind leicht und delikat, andere robuster, und obwohl die Destillerie nicht für typischen Islay Malt bekannt ist, gab es so manches Experiment mit Torf. Einer der Whiskys dieser Brennerei ist sogar vierfach destilliert.
Schon lange verbindet Bruichladdich leichte, feste Malzigkeit mit einem Hauch Passionsfrucht, Seetang und Salz. McEwan entlockte ihm noch etwas mehr Fruchtigkeit und Süße und verlieh allem größere Lebendigkeit und klarere Konturen. Das gute eigene Wasser hat daran seinen Anteil, hinzu kam der Verzicht auf Kaltfiltrierung. Möglich wurde das 2003 durch den Bau einer eigenen Abfüllanlage. Damit ist Bruichladdich die dritte Destillerie mit eigener Abfüllung vor Ort (neben Springbank und Glenfiddich/Balvenie).
Als Bruichladdich wiedereröffnete, stelle McEwan die Brennblasen umgehend so ein, dass das Destillat seinen Vorstellungen entsprach, also leicht bis mittelschwer getorft. Zwei neue Destillate mit stärkerer Torfung kamen hinzu. Bruichladdich (>>Bruckladdie><< ausgesprochen) liegt an der Nordküste von Lochindaal. Die neuen Besitzer führten ein neues, türkisblaues Etikett ein, das mit der Farbgebung der Brennerei korrespondiert. Das Wasser der Destillerie steigt durch eisenhaltigen Boden empor und plätschert über Torf. Im Gegensatz zu anderen Destillerien auf Islay liegt Bruichladdich nicht unmittelbar am Meer, sondern ist durch eine ruhige Küstenstraße davon getrennt.
Die Brennerei wurde 1881 gegründet und zeigt sich trotz der Erweiterung von 1975 kaum verändert. Alle reifenden Whiskys lagern auf der Insel, entweder in Bruichladdich selbst oder in den verbliebenen Gebäuden der Lochindaal-Destillerie im Nachbarort Port Charlotte. Einige unabhängige Abfüller vermarkten Bruichladdich daher unter dem Namen Lochindaal.
Bruichladdich selbst füllt einige stärker getorfte Whiskys inzwischen unter dem Namen Port Charlotte ab. Der torfigste Whisky, inoffiziell >>The Beast<< genannt und selbst nach den hohen Maßstäben der Insel intensiv, heißt nach einer weiteren stillgelegten Destillerie in Port Charlotte Octomore. Ende 2008 konnte die Brennerei zum ersten Mal einen Malt abfüllen, der nur aus Destillaten gemacht war, die nach der Wiedereröffnung 2001 entstanden. Drei Jahre später folgte ein zehn Jahre alter Whisky derselben Provenienz.
2012 verlor Bruichladdich seine viel gerühmte Unabhängigkeit, als die Brennerei vom französischen Großunternehmen Remy Cointreau gekauft wurde. Zumindest nach außen hin hat sich die Firmenphilosophie bisher aber kaum verändert.*

Malt Whisky Yearbook 2018: *The purchase of Bruichladdich in 2012 by drinks giant Rémy Cointreau proved not to be a solitary move into whisky territory for the cognac focused company. Recent acquisitions indicate a well thoughtout plan to grow within the new category.
In November 2016, Rémy bought the French whisky producer Domaine des Hautes Glaces and shorly after, Westland Distillers in Seattle became part of the group. This effectively mirrors other major spirits companies strive to gain a foothold in an industry being influenced by smaller producers. The dedication from Rémy is also evidenced by the fact that Simon Coughlin, who was one of the individuals influencial in the resurrection of Bruichladdich in 2000, recently changed jobs from CEO of Brucihladdich to take up the management of a new whisky business unit within Rémy.
The distillery is equipped with a 7 ton cast iron, open mash tun with rakes, dating back to 1881 when the distillery was founded. There are six washbacks of Oregon pine with a fermentation time between 70 and 105 hours and two pairs of stills. All whisky produced is based on Scottish barley, 30% of which comes from Islay and with 5% being organically grown. During 2017, they will be doing on average 10 mashes per week, resulting in 1.3 million litres of alcohol per year. The breakdown of the three whisky varieties during 2017 are 60% Bruichladdich, 30% Port Charlotte and 10% Octomore.
The malting floors at Bruichladdich were closed in 1961 but there are now definite plans to start their own malting again. The idea is to move the bottling facility to a new location on site and build a malting plant where the current bottling plant is located. No time table for commencement of the work has yet been presented.
Bruichladdich single malt was unpeated between 1962 and 1994 but, today, there are three main lines in the distillery´s production; unpeated Bruichladdich, heavily peated Port Charlotte and the ultra-heavily peated Octomore. The core expressions for each of the three are two duty free exclusives - The Laddie Eight and the newly introduced 25 year old sherry cask from 1990. Organic Barley, Bere Barley and Black Art 4 have been discontinued but a Black Art 5 1992 as introduced in spring 2017 in the core range. The duty free expressions for Port Charlotte are PC12, bottled at cask strength and 2007 CC: 01 with a full maturation in Eau de Vie casks. For Octomore it is 7.2 Cask Evolution, which is a vatting of whiskies matured in American oak and syrah casks. A 10 year old version of all three varities have been available in the distillery shop together with Octomore OBA/C_0.1 and several Micro Provenance single casks, Finally, there were three special bottlings for Feis Ile 2017; a multi-vintage Port Charlotte called Transparency, a 2006 Organic Bruichladdich and a 2007 Bruichladdich Bere Barley.*


Gegründet: 1881
Besitzer: Rémy Cointreau
Webseite: http://www.bruichladdich.com/
Anschrift: Isle of Islay, GB PA49 7UN Argyll

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Bruichladdich - Octomore 12.2 - 5 Jahre - 57,3% - 129,7 ppm
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Islay Single Malt

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48%, Islay Single Malt, Douglas Laing & Co. - Schottland - Abgabemenge 5cl

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2014 / 2020 Bruichladdich - Octomore 11.3 - 5 Jahre 61,7%
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194 ppm, Islay Single Malt Schottland

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2012 - SC:01 - Port Charlotte 9 Jahre 55,2% - Islay Single Malt - Schottland
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Bruichladdich - The Classic Laddie - 50%
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