• Beschreibung Anbaugebiet: Chile

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    Chile – eine Übersicht Chile liegt langgezogen am westlichen Rand des sogenannten Südkegels Südamerikas. Die Nord-Süd Ausdehnung ist tatsächlich eines der ausgeprägtesten Merkmale des Landes. ... Weiterlesen

    Chile Chile – eine Übersicht Chile liegt langgezogen am westlichen Rand des sogenannten Südkegels Südamerikas. Die Nord-Süd Ausdehnung ist tatsächlich eines der ausgeprägtesten Merkmale des Landes. Ganze 4200 km erstreckt sich das Land von Norden nach Süden zwischen den Anden auf der östlichen Seite und dem Pazifik auf der westlichen Seite. Aufgrund der großen Ausdehnung verfügt Chile über äußerst unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen. Chile ist an der schmalsten Stelle nur 95 km breit, an der breitesten 440 km. Seine längst Grenze hat das Land mit Argentinien im Osten, im Norden grenzt es an Peru und im Nordosten an Bolivien.

    Die Eroberung durch die Spanier fand ab dem 16. Jahrhundert statt. Die indigene Bevölkerung wurde oft blutig niedergeschlagen, allein die Mapuche, die im südlichen Teil des heutigen Staatsgebietes lebten, handelten im 17. Jahrhundert einen Vertrag für sich aus, der eine unabhängige Nation der Mapuche festschrieb. Letzten Endes wurden sie etwa ein Jahrhundert später aber trotzdem gewaltsam an Chile angegliedert. Neben der unrühmlichen Vergangenheit der Spanier als Eroberer, brachten sie allerlei europäische Errungenschaften mit in die neue Welt. So pflanzte Francisco de Aguirre die ersten Rebstöcke bei La Serena im Norden Chiles. Er gilt damit als der erste Weinbauer Chiles. Der dünne und wahrscheinlich wenig schmackhafte Wein wurde damals hauptsächlich als Messwein verwendet. Von dort breitete sich der Weinbau in den Süden aus, die Rebfläche wuchs trotz teils erbitterten Widerstands der Einheimischen im 17. Jahrhundert erheblich. Die Sorte „Paìs“, eine blaue Rebsorte, die einfache Trinkweine hervorbringt war jahrhundertelang die tonangebende Sorte in Chile. Im 19. Jahrhundert nahm der chilenische Weinbau eine weitere Wendung. 1830 gründete der Franzose Claude Gay die Agrarforschungsanstalt „Quinta Normal“ und Mitte des Jahrhunderts wurden die ersten französischen Rebsorten eingeführt. Während der europäischen Reblauskrise wuchs die chilenische Weinindustrie und der Export stieg stark an. Bis heute gab es keinen Reblausbefall in Chile, und die Verantwortlichen wachen mit Argusaugen auf die eingeführten Stecklinge, damit der Status Quo auch erhalten bleibt. Daher sind die allermeisten Reben in Chile wurzelecht und unveredelt. Ende der 1970er Jahre betrug die Anbaufläche etwa 100.000 Hektar. In den 1980er Jahren begann eine Liberalisierung der Weinwirtschaft, was in einer beträchtlichen Ausdehnung der Rebflächen mündete. Daraus resultierte eine Überproduktion, die Trauben- und Weinpreise verfielen, weil der produzierte Wein nicht abgesetzt werden konnte. Hier sei auch zu erwähnen, das Chile zu diesem Zeitpunkt über kaum nennenswerte Exporte verfügte. Deshalb wurde bis 1990 die Anbaufläche auf 60.000 Hektar heruntergefahren. Die frei gewordene Fläche wurde häufig für den Anbau von Tafeltrauben genutzt. Seit dieser Zeit sind die Exportzahlen stetig gestiegen. Heute ist Chile der fünftgrößte Weinexporteur der Welt und der neuntgrößte Weinproduzent (Stand 2012).

    Chile unterteilt sich in vier Hauptweinbaugebiete, die in mehrere Untergebiete aufgeteilt sind. Von Norden nach Süden liest sich das dann folgendermaßen:

    • Region Coquimbo, unterteilt in das Elqui-Tal, Limarí und Choapa
    • Region Aconcagua, unterteilt in Valle Aconcagua, de Casablanca, de San Antonio-Leyda
    • Valle Central, unterteilt in Valle del Maipo, de Rapel, de Curicó, del Maule
    • Valle Sur, unterteilt in Itata, Bío-Bío, Malleco

    Angebaute Rebsorten: Cabernet-Sauvignon, Merlot (am häufigsten angebaute Sorten), sowie Carménère, Chardonnay, Sauvignon blanc, Viognier und auf kleinen Flächen Malbec, Gewürztraminer und Riesling.

    Weinbau seit: 16. Jahrhundert
    vorwiegende Rebsorten: Cabernet Sauvignon, Pais (Misión), Merlot, Chardonnay, Sauvignon Blanc
    Anbaufläche: 63.000 ha

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