Neuzugang Rainer Schnaitmann

Rainer Schnaitmann ist ein eigentlich ein Quereinsteiger. Nach einem Architekturstudium, schloss er seine Lehre und ein Studium in Geisenheim erfolgreich ab und widmete sich fortan den 3 Hektar Weinbergen, die er vom Vater gepachtet hatte. Aber nicht nur im heimischen Betrieb lernte er das Handwerk praktisch kennen. Auch während seiner Auslandsaufenthalte blickte er mehr als einmal über den Tellerrand der schwäbischen Beschaulichkeit.

The master himself 1997 war es dann soweit, Rainer Schnaitmann kelterte seinen ersten eigenen Jahrgang, der zugleich erstmals unter eigenem Namen verkauft wurde. Schnaitmann, der von sich selber sagt, der halbtrockene Trollinger sei sein Schreckgespenst, hatte sich vorgenommen, seine eigene Stilistik in den Fellbacher Wein zu bringen. Zahlreiche Auszeichnungen über die Jahre bestätigen seine präzise Arbeit, die in mittlerweile zu einem der Vorreiter in Sachen modernen württembergischen Wein gemacht hat. Im Jahr 2006 wurde das Weingut Schnaitmann in den VdP aufgenommen, eine weitere Auszeichnung auf seinem steilen Weg nach oben. Seit 2008 bewirtschaftet Schnaitmann seine Reben biologisch, seit 2016 ist er dafür zertifiziert. Der biologische Anbau habe seinen Job nicht leichter, aber besser gemacht, sagt er ganz realistisch. Zwischen seinen Rebzeilen in der bekannten Lage des Fellbacher Lämmlers wachsen ganz ungeniert Gräser und Blumen, die durch die dadurch geförderte Bodenverbesserung die Schnaitmann’schen Reben schützen.

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