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Pierre Huet - Cidre Bouché brut
Pierre Huet - Cidre Bouché brut

Manoir la Briere, Cambremer, Normandie - Frankreich

  • Cidre | 0,750 Liter
  • Gesamtalkohol: 4,00% Vol.

7,15 (Preis / Flasche)

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  • Grundpreis: 9,53 / Liter
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Pierre Huet - Poire Demi Sec - Birnen Cidre
Pierre Huet - Poire Demi Sec - Birnen Cidre

Manoir la Briere, Cambremer, Normandie - Frankreich

  • Cidre | 0,750 Liter
  • Gesamtalkohol: 2,00% Vol.

7,25 (Preis / Flasche)

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Pierre Huet - Cidre Bouche doux
Pierre Huet - Cidre Bouche doux

Manoir la Briere, Cambremer, Normandie - Frankreich

  • Cidre | 0,750 Liter
  • Gesamtalkohol: 2,50% Vol.

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Cidre

Cidre

Unternimmt man eine historische Rückschau, so kann man natürlich nicht sagen, wer als Erstes auf die Idee kam aus dem Saft von Äpfeln und Birnen einen Frucht(schaum)wein zu kreieren. Aber beim Namen für dieses Getränk gibt es schon genauere Anhaltspunkte: eine sehr frühe Erwähnung findet man bei Herodot (um 400 v.Chr.), der einen Volksstamm in der Nähe der heutigen Ruinenstadt Side beschreibt, der die Pressung von Äpfeln betrieb. Eine andere Theorie besagt, das sich Cidre von dem hebräischen Wort Shekar oder Sekar (= starker Trunk) herleitet. Beides besitzt eine gewisse Plausibilität, kann aber nicht als Beweis gelten.

Egal woher die Idee stammt oder der Name sich ableiten lässt, Fakt ist, dass Cidre/Cider/Sidra in den europäischen Breiten seit Jahrhunderten nicht unbekannt ist, aber dennoch ein Nischendasein fristet. Aber in diesen „Nischen“ (sprich: Regionen) wurde und wird über diese lange Zeit eine komplette Kultur um dieses Produkt gebaut, prägt somit bis heute Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltiger als Bier und Wein. Zu den bedeutendsten Regionen gehören in Frankreich die Bretagne und die Normandie, sowie das Baskenland im Süden, dass sich auch nach Spanien hineinstreckt. Dort wird ebenfalls in der nordspanischen Region Asturien „Sidra“ hergestellt. Prinzipiell ist der ganze Süden Englands mit Apfel- und Birnenbäumen für „Cider“ bepflanzt. Und in Deutschland sticht ganz klar Hessen mit seinem „Ebbelwoi“ raus, obwohl auch der „Viez“ im Saarland und der „Most“ in Schwaben dazugehören.

In allen genannten Regionen ist das Grundprodukt ein Apfelwein; wobei das wohl auch die einzige Gemeinsamkeit ist: von der Herstellung über Lagerung und Abfüllung, dem Alkoholgehalt und der Intensität der Perlage, bis hin zum fast schon ritualisierten Servieren und Eingießen in den regional eigenen Trinkgefäßen sind die Unterschiede wesentlich größer. Der größte Unterschied zwischen den internationalen Zugpferden aus Frankreich und England und den deutschen Vertretern ist die Perlage: während in den zuvor genannten Ländern Kohlendioxid Pflicht ist und wir so einen Schaumwein bekommen, sind die deutschen Produkte in aller Regel Stillweine.

Auch das in Frankreich („Poiré“ genannt) und England („Perry/Pear“) Birnen als Grundprodukt hergenommen werden können ist ein großer Unterschied zu anderen Ländern.
All die Unterschiede legen – zumindest an dieser Stelle, um den Überblick zu behalten – eine Fokussierung auf eine Region nahe. Und daher werfen wir hier einen genaueren Blick auf den Norden Frankreichs: in aller Regel ist der Cidre hier eine Cuvée aus heimischen Apfelsorten. Die Ausnahme bildet hier der reinsortige „Royal Guillevic“ aus der gleichnamigen Sorte, der als der „Champagner“ unter den Cidre gilt. Bei der Herstellung der französischen Apfelschaumweine braucht man Geduld: circa drei Monate lang darf der gepresste Saft unter Luftausschluss durchgären, wobei beim „cidre artisanal“ nur die eigenen Hefen die Arbeit verrichten. Das hat zur Folge, dass sich zum einen viel Kohlensäure bildet und die schweren Trübstoffe langsam absinken. Die Leichteren bilden an der Oberfläche einen Rand, sodass der Cidre zur Abfüllung „abgestochen“ wird. Und abgefüllt wird hauptsächlich in zwei Varianten: der Cidre doux ist fruchtig-mild mit 2-3 Vol.% und der Cidre brut ist trocken mit mehr als 4Vol.%. Steht Cidre bouché auf der Flasche hat man einen qualitativ hochwertigeren Cidre in der Hand.

Natürlich ist das noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn nun kann man ja noch einen Brand herstellen (Normandie: Calvados) oder auch einen „Pommeau“ herstellen. Dazu wird die Gärung des Apfelsaftes durch die Zugabe von Branntwein gestoppt. Dadurch entsteht ein süßer Aperitif.
Ob man nun Cidre, Cider, Sidra oder Ebbelwoi im Glas, Bembel, Krug oder Becher hat: die Leichtigkeit und das Spiel zwischen Süße und Säure macht dieses Getränk aus, er erfrischt an heißen Tagen und kann als toller Aperitif genossen werden. Dazu kosten sie nicht die Welt; das und der niedrige Alkoholgehalt machen es einem leichter, sich nochmal nachzuschenken.


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