Château Villars

Die Gegend um die Stadt Libourne nennt man Libournais, allerdings hat sich auch der Begriff "rechtes Ufer" eingebürgert, wenn man von der Fließrichtung der Garonne ausgeht. Im Gegensatz dazu steht das "linke Ufer", die das Bordelais mit Médoc und Graves auf der anderen Seite des Flusses umschließt. Das Libournais ist hauptsächlich bekannt durch die Appellationen St. Émilion und Pomerol, die weltweite Bekanntheit und Aufmerksamkeit genießen. Aber wie das aber immer so ist, die Konkurrenz schläft nicht und so hat es auch in den weniger prestigeträchtigen Appellationen Bewegung und Qualitätsbestrebungen gegeben, um zu den „Großen“ aufzuschließen. Fronsac und Canon-Fronsac sind hierfür ein gutes Beispiel. Die Böden sind ebenfalls aus Kalkstein, im Falle von Château Villars nahe dem Ort Saillans, kommt noch ein Lehmanteil hinzu. Die Fachwelt spricht den Erzeugnissen von dort zwar die Feinheit der weiter östlich erzeugten Weine ab, allerdings entstehen hier ebenfalls komplexe, kraftvolle und langlebige Weine mit einem sensationellen Preis-Leistungsverhältnis.

Château Villars ist in den Zeiten von betuchten, häufig auch ausländischen Investoren eine Seltenheit, hier arbeiteten bereits sieben Generationen derselben Familie und ein Ende ist nicht abzusehen, denn das Weingut ist immer noch in Familienbesitz und für die Nachfolge ist gesorgt. Obwohl durch notarielle Dokumente belegt ist, dass die Vorfahren der Familie Gaudrie schon seit Generationen das Land bewirtschaftet, sind nur wenige Einzelheiten über das Leben damals bekannt. Näheres weiß man ab 1907 von Octave Trocard, der im selben Jahr für seine Erzeugnisse eine Goldmedaille auf der Weltaustellung in Antwerpen errang. Unglücklicherweise starb seine Frau im Alter von 27 Jahren und auch Octave überlebte den 1. Weltkrieg nicht. Er hinterließ seinen beiden kleinen Töchtern Marie-Louise und Thérèse das Weingut. Da diese noch viel zu klein waren, um das Weingut zu führen, wurde ein Monsieur Godin als Vormund bestellt und eine kinderlose Freundin der Familie zog die Mädchen groß. Thérèse heiratet 1934 Jean-Jacques Gaudrie, einen bemerkenswerten "Schaffer", dem es nach den beiden Kriegen gelingt, die übel zugerichteten Weinberge wieder herzurichten und Reben neu zu pflanzen.
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gegründet:seit 1907 in Familienbesitz
bewirtschaftete Fläche:30 ha
Kellermeister/-in:Thierry Gaudrie
Besitzer:Thierry Gaudrie
Webseitewww.chateauvillars.com
Anschrift: , F 33141 Saillans

Angebote dieses Erzeugers


Weine aus dem Chateau Villars

In einer der wohl berühmtesten Weinregionen der Welt, Bordeaux, befindet sich die alte Villa Chateau Villars. Genauer gesagt in dem Anbaugebiet Fronsac, das wie die ganze Region bekannt ist für exquisite Rotweine. Unter der Führung von Jean-Claude Gaudrie ist das Weingut mittlerweile in der siebten Generation im Familienbesitz und überzeugt durch seine Qualitätsweine.

Ideale Bedingungen für eine gute Ernte

Die malerischen Hänge dieser Gegend bieten ideale Bedingungen für einen richtig guten Merlot. Auf einer Fläche von 30 Hektar reihen sich die Reben der Familie Gaudrie, die zu einer jährlichen Produktion von ca. 85.000 Flaschen Wein führen. Abhängig vom Jahrgang lagern die Weine in einem Zeitraum, der zwischen zehn und 14 Monaten liegt, damit jeder von ihnen bestmöglich sein Aroma entfalten kann.

Weine von hoher Qualität für den perfekten Genuss

Die verschiedenen Weine werden auch in unterschiedlichen Stückzahlen pro Jahr produziert. So gibt es beispielsweise Weine wie der Moulin Haut, der in einer Stückzahl von ca. 45.000 Flaschen hergestellt wird, wohingegen der Chateau Malvat nur in einer limitierten Anzahl von unter 20.000 Flaschen abgefüllt wird. Aber egal für welchen Wein man sich von diesem Weingut entscheidet, jeder einzelne von ihnen verspricht immer einen großartigen Weingenuss.