Laphroaig Distillery

Die Laphroaig-Destille liegt in einer schönen naturbelassenen Bucht auf der Insel Islay.
Offiziell wurde sie 1815 von Donald & Alex Johnston gegründet, dieser stürzte 1847 in ein Whiskyfass und ertrank.
Die Brennerei blieb bis 1954 im Familienbesitz. In den Jahren 1923 und 1969 wurden weitere Stills angeschafft um die Produktion erhöhen zu können. Dann kam 1974 die letzte und damit siebte Brennblase hinzu. Als 1975 die Long John Destillers in Whitbread überging wechselte auch Laphroaig den Eigentümer. Heute gehört Laphroig Beam Global Spirits & Wine, Fortune Brands, Inc.
Die Destille von Laphroaig ist seit 1994 einziger Singel-Malt- Lieferanten des Prince of Wales.

Laphroaig hat ein Produktionsvolumen von 2.700.000 Litern.

Der Whisky von Laphroaig gehört zu den intensiv rauchigen, medizinisch jodigen, teerartigen Malts. Ein herrlich männlicher Gute-Nacht-Schluck.

Michael Jackson Malt Whisky:
*Dies ist der Malt mit dem deutlichsten Medizingeschmack. >>Sie werden ihn lieben oder hassen<< war einst ein Werbeslogan. Schmeckt er nach Verbandsmull? Mundwasser und Desinfektionsmittel? Oder erinnert er an Phenol? Und genau das ist es: Es geht um den jodartigen Seetangcharakter von Islay.
Der berühmte heftige Geschmack von Laphroaig scheint in den letzten Jahren etwas abgemildert und gibt mehr von der Süße des Malzes preis. Seinen unverwechselbar öligen Körper hat der charaktervolle Whisky aber behalten. Eine neue, zeitweise in quarter cask gelagerte Abfüllung gibt einen guten Eindruck von der Intensität, die Laphroaig-Liebhaber so schätzen. Die Destillerie nutzt eigenen Torffelder, einen Stausee am Fluss Kilbride, einen Mälzboden vor Ort und relativ kleine Brennblasen. Die Lagerhäuser liegen direkt am Meer.
Gegründet wurde die Destillerie in den 1820er von der Familie Johnston, deren Name bis heute das Etikett ziert. Einer der Gründer soll 1847 beim Sturz in ein Fass Whisky den Tod gefunden haben. In den 1950er- und 1960er-Jahren befand sich Laphroaig im Besitz der bezaubernden Bessie Williamson. Der Charme der idyllisch gelegenen Brennerei, die auch als Gemeindesaal dient, macht sie zum beliebten Ort für Hochzeitsfeiern. Die Destillerie gehört heute zum japanischen Suntory-Konzern und wird von einem engagierten Team geführt.*

Malt Whisky Yearbook 2018
*It was in 2001 that Laphroaig surpassed Lagvulin as the most sold Islay malt and since then there has been no looking back. In 2016, the brand sold 3.7 million bottles – almost as much as Lagavulin and Bowmore combined.
A doubling of sales volumes over the past decade has given Laphroaig a 7th place among the Top 10 selling single malts. Laphroaig stands with the same problem as one of their nearest neighbours – Ardbeg. They both run at fully capacity and with the current increase in demand, that simply won't be enough for the future. An expansion of the production at Laphroaig is being discussed but as of yet the owners have not revealed or confirmed any plans. There are many stories of distillery managers on Islay that were born and bred on the island but the current manager of Laphroaig, John Campbell, is actually the first Ileach in the history of the distillery to run the place. He started there in 1994 and became the manger in 2006.
Laphroaig is equipped with a 5.5 ton stainless steel full lauter mash tun and six stainless steel washbacks with an average fermentation time of 50-55 hours. The distillery uses an unusual combination of three wash stills and four spirit stills, all fitted with ascending lyne arms. It is one of very few distilleries with its own malting which produces 20% of its requirements. The barley is steeped in three waters for 51 hours and then spread out on two malting floors for 6 days. It is dried for 15 hours using peat smoke and then for a further 19 hours with hot air. The own malt has a phenol specification of 40-60ppm, while the remaining malt from Port Ellen or the mainland lies between 35 and 45ppm. The distillery is running at full capacity which means 34 mashes per week and 3.3 million litres in the year. Around 70% of the production is reserved for single malts while the remaining 30% is used for blends. Laphroaig has one of the best visitor centres in the industry with tours at a variety of levels.
The core range consists of Select without age statement, 10 year old, 10 year old cask strength, Quarter Cask, Triple Wood25 year old. A new addition to the range, Lore, was launched in 2016. With no age statement, the whisky has been matured in a combination of first fill bourbon barrels, quarter casks and oloroso hogsheads. The travel retail range was recently modified with the old varieties being replaced by Four Oak and The 1815 Edition. Four Oak, is a vatting from four different casks – bourbon, quarter casks, virgin American oak and European oak hogsheads, while the 1815 Edition is a mix of first-fill, heavily charred bourbon barrels and new European oak hogsheads. Recent limited releases include three bottlings that were launched in 2015; 15 year old, 21 year old and 32 year old. A limited 30 year old was released in late 2016 and was followed in autumn 2017 by a 27 year old with a maturation in first-fill ex-bourbon barrels and refill quarter casks. The Feis Ile bottling for 2017 was a cask strength quarter cask Cairdeas.*

WHISKYs der Welt
*Im Juni 2008 kam Prinz Charles nach langer Pause wieder einmal in die Heimat seines Lieblings-Malts. Diesmal – in Begleitung seiner Frau Camila – vollzog er keine Bruchlandung auf der kleinen Landebahn von Islay (wegen starkem Rückenwind war das Flugzeug bei seinem letzten Besuch mit der Nase nach unten in einem Torfmoor zum Stehen gekommen).
Laphroaig hat immer einen rauen, torfgeräucherten Whisky gepflegt – mit Anklängen an Hanf, Karbolseife und Lagerfeuer. Seine unverkennbar medizinische Ausstrahlung soll der Grund gewesen sein, warum er auch während der Prohibition in Amerika erhältlich war – er galt als >>medizinische Spirituose<< und konnte nach Verordnung durch einen Arzt bezogen werden.
Gegründet 1810 von Alexander und Donald Johnston, begann die Produktion von Laphroaig offiziell erst fünf Jahre später. Die Lage neben dem gleichermaßen berühmten Lagavulin war nicht immer Grund zur Freude – so gab es den üblichen Streit um Wasserrechte. Heute respektiert man einander.
Laphroaig ist eine der ganz wenigen Brennereien, die ihre Mälzböden erhalten haben, die etwa ein Fünftel des Bedarfs decken. Auch wenn das vielleicht in erster Linie mit Marketinggründen zu tun hat, macht es den Brennereibesuch doch interessant.
Obwohl die Haltung des Besitzers Allied Distillers zu Scotch bisweilen schwer einzuschätzen war, gab es nie Zweifel an der stolzen Vorzeigebrennerei. Kurz vor der Übernahme Laphroaigs durch Fortune Brands 2005 erschien die erste Quarter-Cask-Abfüllung: In diesen kleineren Fässern verläuft der Reifungsprozess in den letzten sieben Monaten vor der Abfüllung beschleunigt.
Als dieses Buch entstand, war Laphroaig im Begriff, den hoch geschätzten 15-Jährigen durch einen 18-Jährigen zu ersetzten.*

Gegründet: 1820
bewirtschaftete Fläche: K.A.
Auszeichnungen: K.A.
Kellermeister: K.A.
Besitzer: Beam Global Spirits & Wine, Fortune Brands, inc.
Webseite: www.laphroaig.com
Anschrift: Port Ellen, Islay, GB PA427DU Argyll

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