Böden und ihr Einfluss auf die Reben - Lehm

20.12.2022

Weinwissen

Lehm


Diese Bodenart ist eine Mischung aus Sand, Schluff und Ton, wobei die Mischungsverhältnisse ganz unterschiedlich ausfallen können. Entstanden aus Verwitterungen von Fest- und Lockergesteinen, durch Wind- und Wassererosion häufig verlagert und vermischt. Der Mineraliengehalt ist durch Zusammensetzung, Entstehung und Ort bestimmt. Ebenso wird die Wasserspeicherfähigkeit durch die Zusammensetzung beeinflusst: je höher der Sandanteil, desto durchlässiger ist der Boden. Sollte der Tonanteil überwiegen, dann verhält es sich umgekehrt. All das macht diese Böden zu gewissen Alles-Könnern in der Landwirtschaft, also auch im Weinbau. Seine generell hohe Fruchtbarkeit kann aber auch zu Übererträgen führen; daher sollte man bei Reben auf diesem Untergrund für eine Ertragsreduzierung sorgen, damit die Qualität der Trauben gesichert werden kann.

Weinen, die auf solchen Böden gewachsen sind, sagt man nach, dass sie sehr fruchtbetont und körperreich sind. Sie stehen für geradlinigen Genuss, weniger für Lagerfähigkeit und Komplexität. Aber natürlich gibt es auch Beispiele, die das Gegenteil beweisen – im Guten wie im Schlechten. Sehr oft kommen Lehmböden in Kombination mit anderen Gesteinsarten vor, und auch sehr oft in Flusstälern, wo sie sich durch Erosion im Laufe der Jahrtausende angesammelt haben.

Ein guter Wein, der ausschließlich auf Lehm gewachsen ist, ist der Cusumano Benuara; Weine, die überwiegend auf Lehm gewachsen sind und sehr viel Spaß bereiten sind der Casaboa Homanegem und der Borsao Berola. Alle drei Weine besitzen diese vollmundige, saftige Art, die so charmant für die Sinne ist.

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