Glenkinchie Distillery

Unter den fünf Whisky-Gebieten ist die Region der Lowlands das am südlichsten gelegene. Nahe der schottischen Hauptstadt Edinburgh findet man eine der wenigen verbliebenen Lowland-Destillen, die Glenkinchie Distillery. Sie liegt sehr idyllisch auf dem Land umgeben mit nichts als winzigen Dörfchen und endlosen Feldern. Ehemals wurde sie von John und Georg Rate 1825 als Milton Distillery gegründet. 1837 wurde sie umbenannt in Glenkinchie Distillery. Wie der Name schon vermuten lässt, kommt das Wasser für das Lebenselixier der Schotten, aus dem Kinchie Burn, einem Flüsschen, dass durch die Lammermuir Hills fließt. 1853 standen die Brennblasen in der Destille erst einmal still, denn die Brennerei wurde verkauft und zur Sägemühle umgebaut. 1880 belebte ein Konsortium aus Brauern, Blendern und Weinhändlern die Destille wieder und baute den roten Ziegelbau, so wie er heute immer noch erhalten ist. Während des Zweiten Weltkrieges behielt Glenkinchie als eine der wenigen Destillen die Produktion bei. Wie so viele andere hauseigenen Mälzereien, wurde auch die Tennenmälzerei von Glenkinchie im Jahre 1968 abgeschafft. Heute haben die meisten Destillen diesen Schritt der Produktion ausgelagert und lassen sich das reife Getreide direkt ins Haus liefern.

Glenkinchie brennt mit nur zwei Kupferbrennblasen, die aber ein Volumen von 20.998 Litern haben, sowie einer wash still, die als die Größte in der Branche gilt, mit einem Fassungsvermögen von 30.963 Litern. Diese Art der stills wurde erst nach der Neugründung im Jahre 1880 angeschafft, der neue Glenkinchie hat also mit der Milton Distillery und der alten Glenkinchie Destille nicht mehr viel zu tun, der heutige Charakter wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts geschaffen. Gut hundert Jahre später übernahm der Getränkekonzern Diageo die Marke und brachte sie als den Lowlands Vertreter in ihrem Single Malt Kollektion auf dem Markt. Damit erreichte Glenkinchie zum ersten Mal ein größeres Publikum.

Michael Jackson Malt Whisky:
*Glaubt man dem Etikett, ist dies >>The Edinburgh Malt<<. Die Destillerie befindet sich nur 25km von Schottlands Hauptstadt entfernt bei dem Örtchen Pencaitland. Ihre Anfänge reichen mindestens bis in die 1820er-/1830er-Jahre zurück und liegen auf einem Bauernhof im Glen (Tal) des Kinchi Burn (Bach). Der Bach entspringt in den grünen Lammermuir Hills und liefert mittelhartes Wasser. Es fließt hinab zu einem kleinen Küstenort am Firth of Forth.
In den 1940ern und 1950ern hielt man in Glenkinchie auch preisgekrönte Rinder, die mit Maische gefüttert wurden. Vor den Direktionsbüros blühen Rittersporn und Rosen, seitlich erstreckt sich eine gepflegte Rasenfläche. Die Gebäude erinnern an Spinnereibetriebe in den Scottish Borders. Lange wurde der hiesige Whisky in den Haig Blends verwendet. 1988/1989 wurde für die Reihe Classic Malts zum ersten Mal ein Single Malt abgefüllt. 1997 kam ein Whisky mit Amontillado-Finish hinzu, und im selben Jahr eröffnete auch das neue Besucherzentrum. Zu den Ausstellungsstücken gehört ein 75 Jahre altes Modell der Brennerei von der Fima Bassett-Lowke, die für ihre Modell-Dampfmaschinen berühmt ist.*

Malt Whisky Yearbook 2018
*In the year 2000, there were only two malt distilleries left the Lowlands – Auchentoshan and Glenkinchie. When the latter was founded in 1825, there were 115! Things have changed though and today there are 12 distilleries operating.
There are two reasons for Glenkinchie having survived as a distillery when so many other were decommissioned. One was the formation of Scottish Malt Distillers with four other distilleries which took it through the hard years after the First World War. The other is the proximity to Edinburgh which obviously makes it an attractive distillery to visit and which also perhaps contributed to Glenkinchie being selected as one of six Classic Malts. More than 40,000 visitors find their way to the distillery and its excellent visitor centre each year. Nowadays there's even a shuttle bus than takes your straight from Edinburgh city centre to the distillery.
Unlike many of the distilleries in the Highlands, there's nothing wild and rugged about Glenkinchie's surroundings. A mere 15 miles from Edinburgh, it is situated within well kept farming landscape which has been cultivated this way for nearly 2000 years with some of the best barley in Britain. This part of Scotland is called Lothian after Lot, the brother-in-law of King Arthur, who reigned over this region.
Glenkinchie is equipped with a full lauter mash tun (9 tons) and six wooden washbacks with a fermentation time of 60 hours. There are only two stills but they, on the other hand, are very big – in fact, the wash still (30,963 litres) is the biggest in Scotland. Steeply descending lyne arms give very little reflux and condensation of the spirit vapours take place in a cast iron worm tub. In 2017, the distillery will be working a 5-day week with 10 mashes, producing around 2 million litres of alcohol.
The core range consists of a 12 year old and a Distiller's Edition with a finish in amontillado sherry casks. There is also a new distillery exclusive without age statement. In October 2016, a 24 year old, distilled in 1991 and bottled at 57.2% was launched as part of the Special Releases.*

WHISKYs der Welt
*Robert Burns beschrieb das hügelige Gebiet südlich von Edinburgh als >>das herrlichste Getreideland, das ich je sah<< - dort, in dem Ort Pencaitland, gründeten John und George Rate 1825 die Brennerei, die ursprünglich Milton Distillery hieß. In der ersten Zeit hatte sie zu kämpfen; einen Großteil der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde sie als Sägemühle genutzt. 1881 von einem Brauer aus Edinburgh und einigen Weinhändlern gerettet, entstand daraus ein hocheffizientes Unternehmen mit neuester Ausstattung, vom mechanischen Rechen im Maischebottich bis zum eigenen Rangiergleis. Das Getreide kam von den Feldern der Umgebung, und der Trester wurde vor Ort an Aberdeen-Angus-Rinder verfüttert.
In neuerer Zeit gehört zu den wichtigsten Daten das Jahr 1988, als Glenkinchie 10-Year-Old zu einem der >>Classic Malts<< von Diageo gewählt wurde. Neue Abfüllungen sind dazugekommen, und der 10-Jährige wurde durch einen 12-Jährigen ersetzt.*

Gegründet: 1825 als Milton, 1837 zu Glenkinchie umbenannt
Besitzer: Diageo
Webseite: www.discovering-distilleries.com oder www.malts.com
Anschrift: , GB EH345ET Pencaitland, Tranent, East Lothian

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