Hier finden Sie Informationen, Erklärungen und Übersetzungen von häufig verwendenten Fachbegriffen in der Welt des Weines.
F
  • fade

    ernster Mangel an Säure

  • falscher Mehltau

    Pilzkrankheit bei Trauben; Peronospora

  • Farbe

    ein entscheidendes Merkmal bei Weinen, durch das sich schon viel über den Wein und dessen Alter sagen läßt. Rotweine bekommen mit dem Alter bräunliche Reflexe, Weissweine dunkeln ins gelblich-goldene nach.

  • Färbertraube

    rote Rebsorten deren Farbstoff nicht nur in der Traubenhaut, sondern auch im Fruchtfleisch stecken. Sie können farbschwachen Weinen zu mehr Farbe verhelfen. Der Dornfelder ist ehemals nur dazu gezüchtet worden.

  • Fassgeruch

    Bei der Lagerung in alten oder unsauberen Fässern entsteht ein Geruch von feuchtem, verrottetem Holz.

  • Faule Eier

    Häufigster Geruch von Schwefelwasserstoff

  • Fût

    Bezeichnung für ein Fass mit 228 Litern, Synonym für Tonneau.

  • Fût de Chêne

    Bezeichnung für ein Fass mit 228 Litern und dem Hinweis darauf, daß es aus Eichenholz gemacht ist. Synonym für Tonneau.

  • Federweißer

    noch nicht durchgegorener, unfiltrierter Most mit meist durchschlagender Wirkung auf die Verdauung. Gilt per Gesetz noch nicht als Wein.

  • fein

    Allgemeiner Ausdruck für Weine von guter Qualität.

  • Feinhefe

    beste Hefequalität.

  • feinzisellierte Säure

    wenn die Säurenoten im Wein harmonisch wirken.

  • feminin

    subjektiver Ausdruck für weibliche Eigenschaften des Weines, sprich Geschmeidigkeit, Feinheit, Eleganz.

  • fest

    Eine positive Eigenschaft bei jungen Weinen, die noch Zeit zum Reifen braucht. Diese macht sich durch eine bemerkenswerte Säure aus.

  • fest gefügt

    Ein Begriff für Weine, die noch weicher werden müssen. Bis dahin ein fest strukturierter, konzentrierter Wein mit einer Vielfalt ausdrucksstarker Geschmacksnuancen.

  • feste Säuren

    bezeichnen nicht flüchtige Säuren wie die Weinsäure und Apfelsäure

  • fett

    in der Verkostung ein Begriff für körperreiche Weine.

  • fettig

    eine fast zu weiche, seifige Struktur

  • Feuersteinartig

    meist bei kernigen, trockenen Weissweinen wie Sancerre oder Chablis zu finden - ein erdig-mineralischer Eindruck.

  • Fiasca

    dickbauchige, mit Stroh umhüllte Flasche. Mehrzahl: Fiasche.

  • Filtergeschmack

    Geschmack nach Karton im Wein; Entsteht u.U. durch schlecht gereinigte Filter.

  • Filtration

    Klären des Weines durch Filtern.

  • Finale

    anderer Ausdruck für den Abgang.

  • Finesse

    fein, subtil, vornehm.

  • Fino (Sherry)

    Der Fino ist der leichteste und feinste der Sherry-Gattungen. Er entwickelt von der Natur aus eine Hefeschicht, Flor genannt, die ihm die Frische bewahrt und seine Duftentwicklung prägt.

    Wenn sich der Flor überall gebildet hat, findet im Frühjahr eine entscheidende Weichenstellung für die weitere Entwicklung statt. Ein erfahrener Kellermeister klassifiziert alle Jungweine nach Farbe, Klarheit und Duft in zwei unterschiedliche Arten: Finos und Olorosos.
    Die schonend behandelten Finos, rassig im Duft und delikat im Geschmack, werden weitere ein bis zwei Jahre unter dem Flor gelagert; die dunkleren, kräftigeren Olorosos werden auf etwa 18 Volumenprozent verstärkt (aufgesprittet) und reifen weitere zwei bis zehn Jahre ohne Flor.

  • Firn

    Alterston, für Fans absolut nicht negativ, für Nichtfans furchtbar.

  • flach

    Mangel an Bouquet, Frische und Säure

  • Flasche

    erstaunlicher Weise nutzt man erst seit dem 17. Jahrhundert Flasche und Korken für den Transport und die Lagerung von Weinen. Vorher geschah dies alles in Fässern.

  • Flaschengärung

    s. Champagnermethode

  • Flaschenreife

    der Zeitraum, den der Wein in der Flasche zugebracht hat, also nicht sein absolutes Alter.

  • fleischig

    sehr dichter Wein, den man kauen kann

  • Florhefe

    eine Oberflächenhefe

  • flüchtig

    das Bukett des Weines hält nicht lange vor.

  • Flüchtige Säuren

    sind Säuren, die man riechen kann, wie z.B. die Essigsäure oder Buttersäure. Diese verflüchtigen sich im Laufe der Zeit.

  • Foudre

    französischer Begriff für größeres ovales Weinfass (1.000 bis 15.000 Liter)

  • Frank & Frei

    Lokaler Zusammenschluss von 17 fränkischen Winzern, die ihre Augenmerk vor allem auf den Müller-Thurgau richten und diesen in Franken zu neuer Höhe führen wollen.

  • Fremdgeschmack

    Geschmack der nicht in den Wein gehört, ihn unsauber und krank erscheinen läßt. Nicht zu verwechseln mit einem Geschmack, den man nicht kennt.

  • frisch

    in der Verkostung ein Begriff für angenehme Säure im Wein, die ein erfrischendes Gefühl im Mund erzeugt.

  • frizzante

    italienisch: perlend, im Gegensatz zu spumante: schäumend.

  • Fruchtbildung

    der Teil der Vegetationsphase zwischen Befruchtung und Ausbildung der Trauben.

  • Fruchtschmelz

    bei hochwertigen Weinen entsteht am Gaumen ein dichter Fruchtgeschmack mit einem schmelzigen Nachgeschmack.

  • Fruchtzucker

    Fructose.

  • frühreif

    früher ausgebaut und trinkbereit, als seinem Alter oder dem Stil entsprechend

  • füllig

    Bezeichnung für vor allem Rotweine mit weicher, glatter Struktur und sehr wenig Tannin.

  • füllkrank

    s. Abfüllschock

  • Fungizide

    Spritzmittel gegen Pilzerkrankungen.