Hier finden Sie Informationen, Erklärungen und Übersetzungen von häufig verwendenten Fachbegriffen in der Welt des Weines.
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  • Tafeltraube

    Traube, die nicht zur Weinbereitung (Keltertraube), sondern ausschließlich zum Verzehr bzw. zur Destillation angebaut wird.

  • Tafelwein

    unterste Qualitätsstufe bei Weinen aus Deutschland und Österreich.

  • Taglietto

    im Friaul gebräuchlicher Begriff für ein Glas Wein, also der dort verbreitete Ausdruck für das schwäbische Viertele. Noch umgangssprachlicher: tajut.

  • Talento

    Der Begriff Talento ersetzt seit 2006 die Bezeichnung Spumante metodo classico. Bedingung ist, dass er 1. überwiegend aus Chardonnay hergestellt wird. Als Cuvéepartner kommen nur Pinot-Sorten in Betracht. 2. dass nur Trauben eines Anbaugebietes mit Ursprungsbezeichnung verwendet werden. 3. er muss aus traditioneller Herstellung stammen und mindestens 24 Monate auf der Feinhefe reifen.

  • Tankgärung

    Herstellungsverfahrung für Schaumweine; Gegensatz zu Flaschengärung, s. Champagnermethode

  • Tannin

    Begriff für die Gerbstoffe im Wein, die hauptsächlich aus der Beerenschale und den Kernen der Trauben stammen. In der Regel spricht man nur bei Rotweinen von Tanninen.

  • Tanninstruktur

    die Gerbstoffstruktur eines Weines; bei harmonischen Weinen spricht man von runden oder reifen Tanninen, junge Rotweine wirken hingegen oft kantig und unharmonisch, hinterlassen einen fast bitteren Geschmack.

  • Tappo

    italienisch für Korken. Interessanter Satz: Il vino sa di tappo -- der Wein korkt.

  • Tappo fungo

    italienisch: Korken in Pilzform, auf vielen Schaumweinen zu finden.

  • Tappo raso

    italienisch: im Zusammenhang mit Prosecco gebräuchlicher Ausdruck für einen normalgeformten Korken.

  • temperaturkontrollierte Gärung

    die Gärbehälter werden durch kaltes Wasser, in manchen Ländern auch durch spezielle Kühlmittel (Glykol) so gekühlt, daß während der Gärung (exotermer Prozess) eine bestimmte Temperatur nicht überschritten wird.

  • Tenuta

    italienisch: Begriff für ein Weingut, größer als Podere...

  • Terroir

    französischer Ausdruck für die ökologische Gesamtheit von Boden und Klima.

  • Tiefe

    vollmundig, mit einer langen Geschmacksentfaltung

  • toasting

    die Innenseite von Fässern wird geflammt (getoastet), was die Aromen, die das Holz an den Wein abgibt, positiv verändert und abrundet.

  • Tonneau

    Bezeichnung aus dem Burgund für ein Fass mit 228 Litern Inhalt.

  • Topographie

    die Lehre von der Oberflächengestalt einer Landschaft.

  • Torggel

    anderer Ausdruck für eine Baumpresse, sprich eine althergebrachte Weinpresse.

  • Transvasierverfahren

    eine besondere Art der Schaumweinherstellung; ein Mittelding zwischen Flaschen und Tankgärung. Die zweite Gärung findet zwar in der Flasche statt, zur Trennung des Schaumweins von der Hefe, wird dieser jedoch kurzzeitig in Tanks umgefüllt.

  • Traubenfäule

    Schimmelpilz, der Trauben befällt; Botrytis cinerea.

  • Traubensaft

    unvergorener Saft der Weintrauben; alkoholfrei.

  • Traubensorten

    Rebsorten.

  • Trebern

    Rückstand der Trauben, der nach Pressen, Keltern und Gären zurückbleibt (also Beerenhäute, Kerne, Stiele etc.). Auch Trester genannt. In Frankreich und Italien dient er oft zur Herstellung von Branntweinen, z.B. Marc oder Grappa.

  • Trester

    Rückstand der Trauben, der nach Pressen, Keltern und Gären zurückbleibt (also Beerenhäute, Kerne, Stiele etc.). Auch Trebern genannt. In Frankreich und Italien dient er oft zur Herstellung von Branntweinen, z.B. Marc oder Grappa.

  • Tresterhut

    Ausdruck für die auf dem Wein schwimmende Maische. Sie muß immer wieder untergerührt werden, bzw. der Wein muß von unten nach oben gepumpt werden, damit er Farb- und Gerbstoffe aus der Maische extrahieren kann.

  • Trieb

    ein junger Austrieb einer Rebe.

  • Trinktemperatur

    Der Begriff für die Temperaturspanne, in der sich der beschriebene Weine am besten entfaltet und die meisten Aromen von sich gibt. Viele Weine äußern auch unterschiedliche Aromafacetten wenn sie langsam im Glas wärmer werden.

  • trocken

    Geschmackseindruck bei Weinen; das Gegenteil zu süß oder lieblich. Ein Wein mit wenig Restzucker, je nach Land in der Regel nicht mehr als 10-15g/l.

  • Trockenbeerenauslese

    edelsüßer Wein aus am Rebstock vertrockneten Trauben, die von Botrytis befallen sind.

  • Trockenzuckerung

    wo das Nachzuckern (s.a. Chaptalisieren, Aufbessern) erlaubt ist, darf Zucker nur in trockenem Zustand dem Most begegeben werden, nicht aber in Wasser aufgelöstem flüssigem Zustand.

  • Troncais

    beliebtes Eichenholz aus Frankreich zur Herstellung von Holzfässern. Nur Eichen aus dem Departement Allair dürfen sich so nennen.

  • Trübung

    Schwebstoffe im Wein; Fehler bei der Klärung oder Schönung bzw. Nachgärung in der Flasche. Bei Weinen wie dem Federweissen ganz normal, ansonsten unerwünscht.

  • tschechern

    österreichischer Ausdruck für schnelles Trinken großer Mengen Wein.

  • Typologie

    Klassifikation nach den Richtlinien der EU bzw. des Anbaulandes nach bestimmten Termen, z.B. Frizzante, Spumante etc.